Drive Angry 3D

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Poster



Titel: Drive Angry 3D

Originaltitel: Drive Angry 3D

Genre: Action, Roadmovie

Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK

Land/Jahr: USA 2011

Regie: Patrick Lussier

Drehbuch: Patrick Lussier, Todd Farmer

Produzenten: René Besson, Michael De Luca, Boaz Davidson, Danny Dimbort, Joe Gatta, Avi Lerner, Diego J. Martinez, Trevor Short

Darsteller: Nicolas Cage, Amber Heard, William Fichtner, Billy Burke, David Morse, Todd Farmer, Christa Campbell, Christa Campbell, Charlotte Ross, Tom Atkins, Jack McGee, Katy Mixon, Wanetah Walmsley, Robin McGee, Fabian C. Moreno, Edrick Browne, Marc Macaulay, Pruitt Taylor Vince

Laufzeit: ca. 110 Min.

Kinostart: 24. Februar 2011

3D-Format: 3D

Verleih: Warner Bros

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Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar



Kurzinhalt des Films:

Milton kehrt aus der Hölle zurück: er hat drei Tage, um das Baby seiner ermordeten Tochter davor zu retten, von einem satanischen Kult geopfert zu werden. Mithilfe der attraktiven Kellnerin Piper und des Boliden ihres Freundes macht Milton sich auf die Suche nach dem Sektenführer Jonah King, der die Hölle auf Erden entfesseln will.



Trailer:



Eindruck:
Review von S.Notbom - Prüfungsmedium: Kino
Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung


DRIVE ANGRY ist, ohne sexistisch (in beide Richtungen) klingen zu wollen, ein echter Männerfilm. In bester Grindhouse-Manier jagt der aus der Hölle entkommene Milton (Nicolas Cage) zusammen mit der jungen Piper (Amber Heard), die ihn an seine von einer satanischen Sekte ermordete Tochter erinnert, in coolen Musclecars über die amerikanischen Highways, um dem Sektenguru Jonah King (Billy Burke) und seinen Schergen den Gar aus zu machen. Das interessante dabei: Keiner der Charaktere ist gut, und diejenigen die am "gutesten" sind, jagen die Böseren, die rechtzeitig Miltons kürzlich geborene Enkeltochter opfern müssen, um die Tore der Hölle zu öffnen. Milton wird dabei vom Buchhalter des Teufels (William Fichtner) verfolgt, dem es eigentlich egal ist ob jemand aus der Hölle entkommt, nur hat Milton bei seiner Flucht dummerweise auch eine mächtige Waffe mit dem Namen "Gottestöter" aus der Hölle mitgehen lassen, und dies sollte Satan besser nicht erfahren...

Regisseur und Drehbuchautor Patrick Lussier, der uns zumindest im Kino gute 3D-Effekte und somit auch einen gewissen Unterhaltungswert mit dem Remake My bloody Valentine 3D bescherte, hat hier eine Effekt reiche und glasklare 3D-Hatz durch verschiedene Staaten der USA abgeliefert, die unserer Meinung nach aber gerne noch etwas blutiger hätte ausfallen können... Versteht uns nicht falsch, denn die gebotenen Einschusslöcher in menschliches Fleisch wirken der Freigabe ab 18 Jahren entsprechend okay und viele Szenen sind "angenehm fies", jedoch sieht man blutige Effekte nicht während der schnell geschnittenen Actionszenen. Es liegen z.B. nach rasanten Schießereien Leute mit zerfetzten Beinen da, die Einschüsse sieht man aber nicht. So etwas wirkt auf uns irgendwie störend... Technisch ist DRIVE ANGRY 3D ansonsten aber auf einen sehr hohen Niveau.

In schauspielerischer Hinsicht haben wir nichts zu bemängeln. Besonders cool kommt natürlich William Fichtner (der Buchhalter) in seinem picobello Anzug rüber. Interessant fanden wir auch, dass man den Drehbuchautor Todd Farmer in einer Rolle zu sehen bekommt, und zwar ist er der Hühne und Piper's Freund, der Piper relativ am Anfang verdrischt, worauf hin sie mit Milton in seinem gepimpten Dotch Challenger das Weite sucht. Es ist schön zu sehen, dass sich ein Schreiberling als jemand mit Wrestler-Statur entpuppen kann. Zudem wird er auch mit einem Baseballschläger an die Wand genagelt, aber wir wollen nicht zu viel verraten... Selbst Nicolas Cage's Gesicht passt überraschend gut in den Film, welches uns oftmals wegen der weinerlichen Augen stört.

Fazit: Geile Musclecars, ein actionreicher Roadtrip, astreines 3D und ein relativ hoher Härtegrad, mit einer guten Portion schwarzem Humor, machen DRIVE ANGRY 3D durchaus sehenswert. Ein Film zum Abschalten und sich berieseln lassen. Wir wurden bestens unterhalten, halten uns aber mit der Punktevergabe etwas zurück, da es sich um eher stumpfe Unterhaltung handelt.

Wir geben überdurchschnittliche 4 von 6 Sternen


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